Dienstag, 29. März 2011

Frei sein

Wurzeln..


..gehören zum Loslassen
unbedingt dazu.

Sabine Franz, Für Sie 3/09

Grunewald, Berlin

Dienstag, 15. März 2011

Haben und Sein

HEUTE

JETZT

..ist alles, was du hast !

Meer, Heiligendamm

Montag, 14. März 2011

Beten

..für Japan

Ich schaue zu den Bergen hoch:
aus welcher Richtung
wird die Hilfe kommen?

Meine Hilfe kommt von IHM her,

der Himmel und Erde gemacht hat.
Er wird dich nicht stolpern lassen.

Jener, der dich bewacht,
schläft nicht..



..Auch dein Wächter ist er.

Er gibt dir Schatten.

Er ist dein Geleitschutz.

Am Tag wird dir die Sonne nichts antun

und nicht der Mond in der Nacht.

Vor dem Bösen schützt er dich.

Er hüte dein Leben.

Er behüte dich
beim Kommen und Gehen,

heute und immer.


Psalm 121
übertragen von Arnold Stadler

Berlin, Grunewaldsee

Samstag, 26. Februar 2011

Oase

Unterwegs nach Utopia II

Auf der Flucht
vor dem Beton
geht es zu
wie im Märchen:
Wo du auch ankommst
er erwartet dich
grau und gründlich.




Auf der Flucht
findest du vielleicht
einen grünen Fleck
am Ende
und stürzest selig
in die Halme
aus gefärbtem Gras.

"Bob Dylans Traum", Günter Kunert

Frankfurt/Main

Freitag, 25. Februar 2011

Ein schöner Ort





"Verlassene Landschaften des Ichs"

Kjell Askildsen

Heiligendamm, Ostsee

Montag, 21. Februar 2011

keine Maske

Es ist dein Bewusstsein,
das deine Welt schafft.

Buddha

Sonntag, 20. Februar 2011

Traum

Lebe
wild und gefährlich.

Kleid von Dingding

Freitag, 18. Februar 2011

Meditation

Suche..

und finde
etwas
anderes..

Das Gotische Haus, Bad Homburg

Donnerstag, 10. Februar 2011

Force

C'est qui..

la plus forte..?


Salutations..

Donnerstag, 27. Januar 2011

Schaumgeborgen




Was du suchst
ist das,
was du schon siehst.

Tony Parsons über "Erleuchtung"
KGS Berlin 6/10


Heiligendamm, Ostsee

Montag, 10. Januar 2011

Karma

Ich glaube
an ein Leben
nach dem Tod,
weil ich sonst

an das
Nichts

glauben müsste.


Evelyn Finger, ZEIT 52/2010

Freitag, 31. Dezember 2010

Visionen


Wache auf und träume !*

Gedankstätte Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen

*Peter von Becker, Tagesspiegel 31.12.2010

Ja, lasst uns aufwachen und träumen!
Willkommen
2011

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Winter


Warum leben wir nicht,
wo wir doch wissen,
dass wir nur dieses
eine einzige

kurze
kleine
Leben
haben.


oder....?



?

Montag, 29. November 2010

Wegführung

Ich sehe deinen Stern..

.. und folge meinem.
Bert Hellinger


Seeburg, Brandenburg

Freitag, 26. November 2010

Suche

Die großen Fragen des Lebens:


Was ist Ich ?

Wachbataillon, Julius-Leber-Kaserne
Berlin

Donnerstag, 25. November 2010

Soul

Deine Arme
halten mehr,
als ich bin.

Ernst Jandl


Brigitte und David

Donnerstag, 18. November 2010

Kleine Frage


Wie komme ich dazu,
immer etwas sein zu müssen,
anstatt einfach zu sein ?
Heinrich Zimmer

Hotel "Le Sultan", Hammamet

Mittwoch, 17. November 2010

Nie allein

Er ist mein Hirt.
Und mir fehlt nichts.
Er gibt mir Licht und Leben.
Es ist wie am Wasser.
Er stillt meinen Durst.
Er sagt mir, wie's weitergeht.
Er ist der Gott,
auf den ich

hoffte.


Auch dann,
wenn ich durch eine Nacht

muss (meine Nacht),
gerade dann habe ich keine Angst.
Vor nichts.
Denn es ist einer bei mir -
und das bist Du.
Du gehst mir voraus.
Das ist meine Hoffnung.
Du deckst mir den Tisch.
Meine Feinde sehen es
und können nichts machen.
Du machst mich schön.
Es ist ein Fest!
Und so wird es weitergehen,
solange ich am Leben bin
und sein darf,
bei IHM.

Psalm 23, übertragen von Arnold Stadler


Warnemünde, Ostsee

Mittwoch, 10. November 2010

Achtung

Wir warten
ein Leben lang..

auf den außergewöhnlichen Menschen,

statt die gewöhnlichen um uns her
in solche zu verwandeln.

Hans Urs v. Balthasar

Berlin, Hans-Carossa-Gymnasium
Berlin, Holocaust-Denkmal

Mittwoch, 3. November 2010

Gold


Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Was vorüber schien, beginnt.
Chrysanthemen blühn und frieren.
Fröstelnd geht die Zeit spazieren.
Und du folgst ihr wie ein Kind.

Geh nur weiter. Bleib nicht stehen.
Kehr nicht um, als sei's zuviel.
Bis ans Ende musst du gehen.
Hadre nicht mit den Alleen.
Ist der Weg denn schuld am Ziel?

Geh nicht wie mit fremden Füßen,
und als hätt'st du dich verirrt.
Willst du nicht die Rosen grüßen?
Lass den Herbst nicht dafür büßen,
dass es Winter werden wird.

An den Wegen, in den Wiesen
leuchten, wie auf bunten Fliesen,
Bäume bunt und blumenschön.
Sind's Buketts für sanfte Riesen?
Geh nur weiter. Bleib nicht stehn.

Blätter tanzen sterbensheiter
ihre letzten Menuetts.
Folge folgsam dem Begleiter.
Bleib nicht stehen. Geh nur weiter.
Denn das Jahr ist dein Gesetz.

Nebel zaubern in der Lichtung
eine Welt des Ungefährs.
Raum wird Traum. Und Rauch wird Dichtung.
Folg der Zeit. Sie weiss die Richtung.
"Stirb und werde!" nannte er's...

Der Oktober
Erich Kästner "Die 13 Monate"

Berlin Spandau, an der Wiese, Grenzweg